Ich benutze seit über einem Jahr erfolgreich den UMTS-Stick von Vodafone. Mit den Übertragungsgeschwindigkeiten bin ich voll auf zufrieden. Auch die Erreichbarkeit der Netze ist super. Ich verwende den Stick ja nur in Kiel und habe diesen Zuhause-Tarif. Wenn ich mit dem Stick also außerhalb meines Bereiches online gehe, dann kostet mich das richtig Geld.
Nichts desto trotz fällt mir in letzter Zeit immer wieder ein Phänomen auf. Wenn ich Wache habe, wie jetzt zum Beispiel, dann verbringe ich die Zeit hauptsächlich mit Internet – besser gesagt mit Wikipedia und diversen sozialen Netzwerken. Allerdings bin ich nicht der einzige der UMTS von Vodafone benutzt.
So ist mir aufgefallen, dass wenn zum Beispiel zwei gleich Sticks in unmittelbarer Nähe verwendet werden, der Traffic viel höher ist als er eigentlich sein dürfte.
Der UMTS-Stick kommt direkt mit einer Windows-Software die unter anderem auch den Verbrauch anzeigt. Der Kamerad gegenüber kloppt die ganze Zeit Drachen bei World of Warcraft und ich lese auf Wikipedia und quatsche ein wenig mit Freunden per ICQ. So geht das nun ungefähr seit 2 Stunden. Allerdings hat er einen Verbrauch von knapp 23MB und ich knacke gleich die 300MB-Marke.
Man bedenke dass ich seit dem nur online ein wenig gelesen habe. Die Bilder bei Wikipedia fallen da nicht so ins Gewicht. Jedenfalls dürfte mein Traffic gar nicht höher sein als seiner. Das passt doch vorne und hinten nicht.
So langsam habe ich das Gefühl das er seine “Quests” heimlich über meinen Stick spielt. Ich kanns mir nicht erklären. Die Frequenzen sind dieselben. Wir sind ja beide mit Vodafone UMTS Broadband verbunden. Es ist also das selbe Netz. Mich würde jetzt mal interessieren wie Vodafone genau zwischen den Verbrauchern unterscheidet.
Vielleicht sollte ich mal meinen Stick mit Ethereal überwachen. Mal sehen ob ich einen Teil seiner Daten auch auf meinem Stick wiederfinde …
Jetzt kann ich also doch übers Wochenende am Laptop im Netz herumsurfen. Smut war so nett und hat mir seinen UMTS-Stick überlassen da ich meinen aus besagtem Grund nicht verwenden kann. Und wieder hat mir Vodafone einmal mehr enttäuscht …
Drei Tage mal nicht online und schon unendlich viele Mails und ungelesene Feeds. Ich habe ja sonst nichts zu tun.
… läuft. Ich bin überrascht. Das einzige was gemacht werden musste, ist den Linux Treiber für den Stick zu installieren. Bei früheren Versionen und auch bei anderen Distributionen gab es ja ständig irgendwelche Komplikationen – auch gerade bei Laptops. Ich glaube, ich habe noch nie ein Linux in so kurzer Zeit voll funktionsfähig auf einem Laptop aufgesetzt. Großes Bravo Zulu an die Entwickler.
Kennt irgendwer eine gute Alternative zu Microsofts Live Writer?
Nochmal kurz Geburtstag feiern und schnell wieder weg. Dann werde ich ja sehen ob sich die Vodafone Flatrate bezahlt gemacht hat. Ich will hoffen, dass alles reibungslos verläuft. Bei meinem Glück haben die Vodafone-Menschen aber die Adresse bestimmt falsch eingegeben – oder irgendwas anderes. Abwarten …
Noch etwas: Ich habe im Urlaub die Erfahrung gemacht, dass man mit Studenten überhaupt nicht gut feiern kann. Dazu hier ein Paradebeispiel:
Ich werde ein guter Student – später.
Drei Wochen Erholungsurlaub. Ist das schön.
Nur das Wetter könnte schlechter sein. Ja, im ernst. Ich kann die Sonne nicht mehr sehen.
Fotos gibt es auch jede Menge. Bis jetzt habe ich irgendwas zwischen 3 und 4 GB zusammen bekommen. Größtenteils habe ich die selbst nicht mal gesehen.
Dann habe ich meinen Mobilfunkvertrag optimiert. Ab sofort habe ich noch eine UMTS-Flat dabei. Die 10€ im Monat mehr lohnen sich denke ich mal schon. Vor allem weil der Blog dann nicht mehr im Wochenend-Modus laufen wird.
Mal sehen wie zuverlässig der Vodafone-Stick unter Linux arbeitet. ![]()
Auf zum Atem!