Auch hier wird man nicht vor einem weiteren total überflüssigen Jahresrückblick verschont. Schon Mitte November kamen die erste Sendungen, die uns ein entweder total tolles, total schlechtes oder ein so-lala-Jahr vergaukelten, auf die Mattscheibe.
Ehrlich gesagt ist es ja doch jedes Jahr dasselbe, jedenfalls was die Jahresrückblicke angeht. Ich beschränke mich, wie jedes Jahr, nur auf einen Jahresrückblick: Den satirischen Jahresrückblick aus der ZDF Mediathek. Endlich mal ein Format dass die Öffentlich Rechtlichen nicht aufgrund von schlechtem Journalismus verhunzt haben.
Da ich das Wort “Jahresrückblick” nun schon fast selber nicht mehr hören/lesen/schreiben kann will ich mich auch kurz fassen:
2009 war nicht unbedingt das beste Jahr wenn es um meinen Blog geht. Mal ging es bergauf, mal bergab. Eines war das Jahr für meinen Blog auf keinen Fall, nämlich Konstant.
Es muss schon ziemlich frustrierend für die britische Polizei sein was Craig ‘Lazie’ Lynch mit ihnen anstellt. Erst schafft er es im September aus dem Gefängnis in Suffolk auszubrechen und nun macht er sich auch noch online über die Polizei lustig – via Facebook!
Sein Motto: Das Leben ist, was du daraus machst – lebe schnell, sterbe jung!
Auf seinem Profil kann man nun mitverfolgen wie gut es ihm geht. Anstatt mieser Knast-Kost isst er nun täglich saftige Steaks und rast anschließend mit seinem geklauten Wagen durch die Straßen.
Ziemlich abgebrüht ist auch, dass er der Polizei sogar mitteilt auf welche Veranstaltungen und Partys er zukünftig gehen wird. Wenn er so weitermacht, dann machen die Handschellen Silvester bestimmt wieder “click” …
Wer sein rasantes Leben noch etwas verfolgen möchte, der sollte ihn einfach mal bei Facebook als Freund hinzufügen. Spätestens wenn keine Updates mehr kommen wird er wohl wieder hinter Gittern sitzen.
Irgendwie erinnert mich dieser Lebensstil an den ersten Triple X Film mit Vin Diesel. Darin wurde die Polizei auch zum Narren gehalten.
Die eisige Jahreszeit bietet sich perfekt für wohl eines der ältesten Jugendexperimente der Menschheit an. Die Zunge an eine gefrorene Laterne halten um zu sehen ob diese dann auch wirklich daran kleben bleibt.
Die meisten werden es schon ausprobiert haben und werden zustimmen: Ja, es funktioniert wenn die Laterne (oder anderer Gegenstand) kalt genug ist. Es ist besonders darauf zu achten die Zunge früh genug wieder abzuziehen, solange es noch geht!
Die Zunge kommt ab einer gewissen Temperatur nicht mehr mit der Wärmezufuhr nach. Das Resultat: Die Zunge friert fest.
Ich glaube, man braucht nicht zu erwähnen wie schmerzhaft es ist die Zunge wieder abzuziehen. Das wird mir der 16-jährige aus Saarlouis auch bestätigen dem ich diesem Eintrag widme.
Jener hat nämlich oben beschriebenes Experiment durchgeführt und musste die Polizei zur Hilfe holen. Bevor diese jedoch eintraf hatte er sich schon selbst befreien können. Die Zunge blutet, Aua!
Aber das lustigste: Laut N-TV gab es in nur einer Nacht mehrerer Notrufe diese Art.
Ein aus 1655 Vollformatbildern hergestelltes Bild von Dresden ist das größte Panoramafoto der Welt. Ausgedruckt hätte das Bild eine Breite von 105 Metern breit und eine Höhe von 35 Metern. Der Computer mit 16 CPU´s und 48 GB Arbeitsspeicher benötigte 94 Stunden zur Berechnung der Daten. Das Rohmaterial belief sich auf ca. 100 GB.
Das fertige Werk kann man auf Gigapixel-Dresden.de bewundern. Allerdings sind solche hochauflösenden Bilder im Web nichts Neues. Es gibt dutzende Bilder dieser Art im Internet, wenn auch nicht ganz so groß wie das von Dresden. Hier zum Beispiel ein Bild von Peru mit 222 Megapixeln.
Und mal ehrlich: Dresden mag ja eine schöne Stadt sein, aber wenn man schonmal solch einen Berg an Aufwand auf sich nimmt dann hätte man auch gleich ein schöneres Motiv wählen können.